Gesamtschule Aachen-Brand eröffnet Ausstellung: Demokratie findet nicht nur im Bundestag statt, sondern zeigt sich besonders dort, wo Menschen im Alltag Haltung zeigen und demokratische Werte verteidigen. Dass sie nicht selbstverständlich ist, sondern aktiv geschützt und gestaltet werden muss, machte auch der stellvertretende Oberbürgermeister Sebastian Becker in seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung „REX“ der Friedrich-Ebert-Stiftung an der Gesamtschule Aachen-Brand deutlich. Mit der Ausstellung leistete unsere Schule einen wichtigen Beitrag zur politischen Bildung und bot den Jugendlichen die Möglichkeit, sich intensiv mit Rechtsextremismus, seinen Erscheinungsformen und Handlungsmöglichkeiten im Alltag auseinanderzusetzen. Bei der Eröffnung nahm der Jahrgang EF im Rahmen eines Gallery Walks an der Ausstellung teil. Begleitet wurde der Jahrgang von ausgewählten Schülerinnen und Schülern der Q1, die zuvor geschult worden waren und die Besucherinnen und Besucher als Expertinnen und Experten durch die Ausstellung führten.

Die Ausstellung war interaktiv aufgebaut und führte die Jugendlichen entlang zweier Fallbeispiele an das Thema heran. Dabei ging es nicht nur um eindeutige rechtsextreme Symbole oder Parolen, sondern auch um subtilere Formen, in denen rechtsextreme Ideologien im Alltag auftreten können. Thematisiert wurden unter anderem Musik, Kleidung, Freizeitangebote, soziale Medien, Kampfsport und Gruppenzugehörigkeit.

Für insgesamt zwei Wochen stand die Ausstellung im Selbstlernzentrum. Neben geführten Besuchen gab es auch die Möglichkeit, sich selbstständig mit den Inhalten auseinanderzusetzen und die Ausstellung eigenständig zu erkunden. Hierfür standen die geschulten Schülerinnen und Schüler der Q1 unterstützend zur Verfügung.

  Besonders hervorzuheben sind die Schülerinnen und Schüler der Q1, die sich im Vorfeld schulen ließen und die Ausstellung engagiert als Expertinnen und Experten begleiteten: Amelie Fohrer, Cecilia Ntango, Ela Abanoz, Erik Kolk, Fariha Nadeem, Isabel Somaraki, Lea Bastron, Lena Weiß, Merit Hermens, Nadija Hodalovic, Noah Albrecht, Oliver Solowjow und Reem Mochawah.

Ein besonderer Dank gilt zudem der Friedrich-Ebert-Stiftung für die Bereitstellung der Ausstellung und die Unterstützung bei der Durchführung.

22. Juni 2026