Im Rahmen der Gruppenfindung fand auch in diesem Schuljahr für die neuen 5er ein Kompetenztraining durch die Sozial- und Sonderpädagogen statt.

Als teilnehmende Klassenlehrerin war ich mit meinem Kollegen natürlich sehr gespannt, was „unsere“ SchülerInnen der 5.6 konkret erwartete.
Und so ging es los: Zum besseren Kennenlernen wurden Partnerinterviews durchgeführt und präsentiert. Hier gab es bereits für alle SchülerInnen und auch uns PädagogInnen viel Interessantes über die MitschülerInnen zu erfahren.
Besonders spannend wurde die darauffolgende Arbeit in zufällig zusammengestellten Kleingruppen. Die SuS erhielten die Aufgabe, ein rohes Ei mit zur Verfügung gestellten Materialien so zu verpacken, dass es bei einem Fall im PZ von der Empore nicht zerbrach.
Die darauffolgende Arbeit in Teams war geprägt durch viele Ideen und Versuche, intensive und auch lautstarke Kommunikation, Lachen und Freude, aber auch Unzufriedenheit über die nicht gut funktionierende Zusammenarbeit in einer Gruppe. Damit war die Beobachtung sowohl der einzelnen SuS, als auch der Teams sehr aufschlussreich. Bei der Präsentation der Lösungen im PZ gab es viel Rührei, aber das beeinträchtigte den Spaß keines “Falls“.
Das abschließende Entspannungstraining fiel zwar einigen SuS schwer, rundete das Training aber ab und verschaffte uns allen weitgehend innere Ruhe für die weiteren Schulstunden.
Die Aufgabe, in naher Zukunft kleine Nettigkeiten für eine/n Mitschüler/in zu „unternehmen“, fand ich ganz besonders gelungen, würde es doch bestimmt den netten Umgang miteinander erhalten, fördern und bewusst machen, wie sich später zeigen sollte.
Die SuS waren in dieser Zeit eifrig bei der Sache und wir alle erlebten gemeinsam abwechslungsreiche, aufschlussreiche und spannende Stunden.
Claudia Kieper, Klassenlehrerin